Zähne ein Leben lang.

Kollagen, Kältesauna, Vitamin-Infusionen — mag wirken, muss aber nicht. Bei Zähnen ist Longevity so simpel wie bewährt. Drei Regeln, mehr braucht es nicht.

Aus der Tiroler Tageszeitung

Die drei Regeln

1

Zwei Mal täglich drei Minuten

Elektrisch oder manuell — egal. Hauptsache, danach kommt Zahnseide. Und keine harte Bürste: mit ihr schleift man den wertvollen Zahnschmelz ab.

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2

Zwei Mal jährlich Kontrolle und Mundhygiene

Zahnstein ist mineralisierter Belag und ein Bakterienherd. Unbehandelt folgen oft Zahnfleischentzündung, Karies, Zahnverlust — und Bakterien in der Blutbahn.

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3

Clever essen und trinken

Säure und Zucker füttern Bakterien und weichen den Schmelz auf. Besonders strapaziös: über den Tag verteilte Schlucke Orangensaft oder Energy-Drink.

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Keine Prothese im Alter

Gerade im Alter wird die Diskrepanz deutlich: Für viele ist es eine gängige Vorstellung, dass Großeltern Prothesen oder Brücken tragen. Dabei ist das keine Frage des Alters, sondern eine Entscheidung, die Jahrzehnte früher fällt — beim Putzen, beim Trinken, bei den zwei Terminen im Jahr. Bei guter Pflege bleiben Zähne bis ins hohe Alter gesund und schön.

Wer die drei Regeln einhält, verhindert nicht nur Karies und Zahnverlust, sondern auch die unsichtbare Gefahr: chronische Entzündungen, die über Jahre keine Schmerzen machen und trotzdem den ganzen Körper belasten.

In der Presse

Zeig mir deine Zähne

Tiroler Tageszeitung, „Gesund leben“ — Text Judith Sam. Kaum ein Körperteil sagt so viel über sozialen Status und Körperhygiene aus wie Zähne. Kein Wunder, dass sich die Longevity-Bewegung darauf konzentriert.

Tiroler Tageszeitung, Beilage Gesund leben, Seite 4: Zeig mir deine Zähne und ich sage dir, wer du bist
Tiroler Tageszeitung, Beilage Gesund leben, Seite 5: Fortsetzung mit Porträt und Zitat von Marcellus M. Weger

Quelle: Tiroler Tageszeitung, Beilage „Gesund leben“. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Tiroler Tageszeitung.

„Zähne können ohne großen Aufwand ein Leben lang gesund erhalten werden.“Marcellus M. Weger · Tiroler Tageszeitung
Häufige Fragen

Fragen zur Vorsorge

Wie oft sollte ich zur Kontrolle?

Zweimal im Jahr — Kontrolle und Mundhygiene zusammen. Zahnstein ist mineralisierter Belag und ein Bakterienherd; aus ihm folgen Zahnfleischentzündung, Karies und Zahnverlust. Zwei Termine im Jahr verhindern das mit wenig Aufwand.

Elektrisch oder mit der Hand putzen?

Egal — Hauptsache zweimal täglich drei Minuten, und danach Zahnseide. Eine weiche Bürste ist besser als eine harte: harte Borsten schleifen den Zahnschmelz ab.

Darf ich nach dem Orangensaft sofort putzen?

Nein — Säure weicht den Schmelz auf, und die Bürste trägt ihn dann ab. Mit Wasser spülen, eine halbe Stunde warten, dann putzen.

Was ist Zahnstein und warum muss er weg?

Zahnstein ist Zahnbelag, der so lange liegen blieb, dass er mineralisiert und hart wurde. Er ist ein Bakterienherd — die Ursache von Zahnfleischentzündung, Karies und auf Dauer Zahnverlust. Keine Bürste entfernt ihn; die Mundhygiene schon.

Ab wann soll ein Kind zum Zahnarzt?

Mit dem ersten Zahn, spätestens zum ersten Geburtstag — als Kennenlernen, nicht als Behandlung. Danach halbjährlich, wie bei Erwachsenen.

Ist Zahnfleischbluten normal?

Nein. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht — Bluten beim Putzen ist das erste Zeichen einer Entzündung, und die ist in diesem Stadium oft noch vollständig umkehrbar.

Alle Fragen und Antworten

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